Buddhismus

Buddhismus

Mrz 13

Der Buddhismus als Weltreligion
Im Buddhismus sind die Kriterien, die eine Weltreligion erfüllen muss, um sich als solche auszuzeichnen, besonders stark ausgeprägt. Der Buddhismus war darüber hinaus die erste Religion, die wirklich jedem Menschen die Möglichkeit gab, sich der Religion anzuschließen. Der Gründer Buddha betrachtete darüber hinaus alle Menschen als gleichwertig. Obwohl der Buddhismus sehr rational argumentiert, ist er auch gleichzeitig tiefgründig und frei in seinen Thesen, Beobachtungen und Philosophien. In dieser Weltreligion besteht ein Gleichgewicht zwischen Rationalität und Mystik und eröffnet somit eine individuelle Betrachtung bestimmter Problemlagen. Dabei hält sich der Buddhismus fast originalgetreu an den Grundaussagen einer Weltreligion. Darüber hinaus ist der Buddhismus der Auffassung, dass das durch den Menschen selbst verursachte Leid durch einen achtfachen Pfad des buddhistischen Glaubens nicht zu einer Erlösung, sondern zu einem Erwachen aus der Misere führen kann. Trotz der Existenz von Göttern ist der Buddhismus der Auffassung, dass das Leid des Menschen allein durch den Menschen selbst erlöst werden kann.