Jahreshoroskope: Welche Webseiten im Internet liefern die genauesten Horoskope?

Erwarten Sie von Ihrem Jahreshoroskop auch, dass es Ihnen wirklich hilft neue Hoffnung zu schöpfen und wieder freudig in die Zukunft zu blicken? Natürlich können im Jahreshoroskop nicht nur gute Prophezeiungen stehen, aber auch das Negative kann freundlich verpackt sein. Schließlich wollen Sie ja keinen Schock bekommen und durch das Horoskop schon ängstlich in das neue Jahr gehen. Hier finden Sie einige Webseiten, die Jahreshoroskope anbieten, die zwar ehrlich sind, aber dennoch Ihrem Seelenheil keinen bleibenden Schaden zufügen.

Auf der Internetseite www.vogue.de finden Sie ein Jahreshoroskop, das nicht nur exklusiv aufgemacht ist, es bereitet Sie auch auf witzige Art auf Ihr neues Lebensjahr vor. Hier wird dem Löwen fast schon auf zärtliche Art und Weise beigebracht, dass er in den letzten Jahren viel falsch gemacht hat, in diesem Jahr aber endlich das Licht am Ende des Tunnels sieht. Der stolze Löwe wird das wahrscheinlich lieber lesen, als wenn ihm Vorwürfe gemacht würden. Er weiß ja schließlich selbst, dass er in der Vergangenheit nicht gerade zu den Siegern gezählt hat. Es wird bei diesem Jahreshoroskop auch nicht streng nach Beruf, Liebe und Gesundheit getrennt, der Text ist ansprechend geschrieben und alle Bereiche des Lebens werden von dem Astrologen Michael Lutin ausführlich beleuchtet.

Auch die Webseite www.kostenlos-horoskop.de bringt den Leser beinahe zum Lachen, diese Jahres-Vorausschau ist witzig geschrieben und Sie können über manche Aussage herzhaft lachen. Nehmen Sie das Horoskop nicht allzu ernst, es ist mehr ein Ratgeber, wie Sie das neue Jahr gut über die Runden bringen.

Das Jahreshoroskop auf der Webseite horoskop.t-online.de gibt Ihnen ebenfalls wertvolle Tipps, wie Sie das neue Jahr gestalten sollten. Sehr anschaulich und freundlich geschrieben, erfahren Sie hier, in welchen Monaten für Sie die beste Reisezeit ist und wann Sie mit dem Geld etwas vorsichtig sein sollten. Ratschläge für die Gesundheit sind hier ebenfalls zu finden, Radfahren, Yoga und Walken tut sicher auch Ihrem Sternzeichen gut.

Die Webseite www.glamour.de bietet ein Jahreshoroskop, das wirklich sehr edel und exklusiv aufgemacht ist. Lust und Liebe ist hier sehr gut beschrieben, egal ob Sie eine neue Beziehung suchen, oder in einer langjährigen Ehe glücklich sind. Sie finden hier gute Ratschläge, wie Sie Ihren Traummann oder die Traumfrau noch glücklicher machen können. Auch für den Beruf gibt es wertvolle Tipps, wie Sie auf der Karriereleiter ganz nach oben klettern und die Gesundheit und Fitness ist hier ebenfalls sehr ausführlich bearbeitet. Sie können nachlesen, welche Sportarten Sie in welchen Monaten besonders fit halten. Zu jedem Sternzeichen gibt es exklusive Bilder, wirklich sehr außergewöhnlich dargestellt.

Unser persönlicher Blogtipp:

http://www.astrologie-er-leben.de/plass_wp/

Sind Notlügen “erlaubt”?

Schon unter den zehn Geboten der Bibel findet sich das Verbot der Lüge. Sprichwörter zum Thema gibt es zahlreich. Sicher kennen auch Sie das eine oder andere davon. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, ehrlich währt am längsten, Lügen haben kurze Beine – um nur einige Beispiele zu nennen.

Und trotzdem: wir lügen und das nicht zu knapp. Eine Studie britischer Wissenschaftler hat ergeben, dass jeder Mensch bis zu 200 Lügen im Verlauf nur eines einzigen Tages verbreitet. Die meisten davon dürften jedoch keine böswilligen Gemeinheiten sein sondern kleine Notlügen. Schwindeleien, welche wir benutzen, um Konflikten aus dem Weg zu gehen.

Die häufigste Notlüge ist wahrscheinlich die Antwort “gut” auf die Frage, wie es uns geht. Wir sagen “gut”, weil wir wissen, dass das Thema damit erledigt ist. Weil wir wissen, dass wahrscheinlich der Frager schon gelogen hat, indem er fragte. Denn nur in wenigen Fällen dürfte er ein echtes, wirkliches Interesse an unserem Befinden haben.

Welche Situationen sind es, in denen wir zu kleinen Notlügen greifen? Da wäre zunächst einmal die Lüge aus Höflichkeit: “Oma, deine Suppe schmeckt wunderbar”. Wir lügen, weil uns etwas peinlich ist oder weil wir Mitleid erregen wollen. Angst ist ebenfalls ein sehr häufiger Grund zu lügen, Angst, Verantwortung zu übernehmen oder Angst, abgelehnt zu werden. Wir lügen aber auch, weil wir andere nicht verletzen wollen. “Dein neues Kleid steht dir super” haben sie sicher auch schon mal gesagt, obwohl das Kleid eigentlich furchtbar aussah, genau wie: “Ich habe mich riesig über die neue Krawatte gefreut”.

Den meisten Menschen ist in solchen Situationen durchaus bewusst, dass sie angelogen werden. Aber die wenigsten stellen die Lüge in Frage, ganz einfach weil sie den Konsequenzen aus dem Weg gehen möchten. Dabei ist es aus Psychologensicht durchaus möglich, einen Lügner zu entlarven. Eine Lüge bedeutet Stress für den Körper und darauf reagiert er. Achten Sie auf die Pupillen oder die Lippen des vermeintlichen Lügners. Erweitern Sie sich? Gefriert das Lächeln? Steigt die Stimmlage an, in der er oder sie spricht? Das alles sind Indizien für eine Lüge.

Und wie sieht es bei Dingen, wie beispielsweise einem wichtigen Vorstellungsgespräch aus?

Ethisches Handeln in der Wirtschaft

Entscheidungen im Sinne der Wirtschaft sind Akte des Verhaltens. Genauer: Jede Entscheidung in einem Unternehmen ist eine Aussage, die von Menschen ausgeht, an Menschen gerichtet ist und über Menschen entscheidet. Konkreter: Führungskräfte richten (u. a. aus finanziellen Erwägungen) Verhaltensappelle an ihre Mitarbeiter (auch, unter anderem, über den Umgang mit Kunden). Wirtschaftliches Handeln hängt somit von verschiedenen Ebenen der Kommunikation ab – und es ergeben sich somit verschiedene Definitionen des Wortfeldes „Wirtschaft“:

a) „Wirtschaftliches Handeln“ bezeichnet Arbeits- und Kommunikationsprozesse, die innerhalb eines Unternehmens (welches zur Wirtschaft einer Region oder eines Landes beiträgt) ablaufen.

b) „Wirtschaftliches Handeln“ bezeichnet die Idee ökonomischer Entscheidungen: Ausgaben und Einnahmen sollen in einem sinnvollen Verhältnis stehen; dies umfasst u. a. auch effiziente Werbemaßnahmen bzw. die der optimalen Kundengewinnung.

In diesem Zusammenhang nun kann das Themenfeld der Ethik zum einen definiert, zum anderen zugeordnet werden. An dieser Stelle nun kann dieses Themenfeld nicht vollständig und angemessen diskutiert werden, sondern zur Vereinfachung soll die folgende Erklärung des Wortes angenommen werden: „Ethisches Handeln“ erfolgt genau dann, wenn der Handelnde sich respektvoll und anteilnehmend gegenüber seiner Umwelt verhält und um deren Unversehrtheit bemüht ist. Hieraus folgt:

zu a)
Personen, die mit der Führung eines Unternehmens betraut sind, handeln dann ethisch, wenn sie ihren Mitarbeitern in Wertschätzung begegnen und diese in ihren Anliegen, Anmerkungen und konstruktiven Beiträgen ernstnehmen. Dies kann – in höher entwickelter Form – darauf hinauslaufen, dass Firmen nicht in Hierarchie, sondern als Teamprojekt geführt werden, bei dem die Funktionen wechseln. Es ist somit nicht wichtig, auf eine Führungsposition als solche Wert zu legen, sondern „Ethik“ heißt hier, unternehmensrelevante Aufgaben in der Sache teamorientiert und in der Kommunikation in toleranter Weise zu lösen.

Ebenso ist das Unternehmen Teil eines (über-)regionalen Gesamtsystems: Auf Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit in der Materialbeschaffung und –verwertung sowie den Arbeitsprozessen ist zu achten.

zu b)
„Ethisches Handeln“ im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Idee, das Fortbestehen eines Unternehmens und das Überleben der Beteiligten zu sichern, enthält die folgenden Leitlinien:

- Über die Dienstleistungen und Produkte des Unternehmens sind den Kunden keine Informationen vorzuenthalten. Transparente Kommunikation spiegelt auch hier Wertschätzung und Toleranz dem sozialen Gegenüber wieder, der hier als Kunde (bzw. als Repräsentant der Öffentlichkeit) auftritt.

- Investitionen des Unternehmens im Sinne der Vermögensvermehrung sollen nur Dritten zu Gute kommen, die sich ebenfalls ethisch verhalten (Nachhaltigkeit, keine Rüstungsindustrie).

Ein dritter Punkt: „Ethisches Handeln“ heißt ebenso, finanzielle Überschüsse in sozialer und umweltpolitischer Verantwortung zu verwerten. Hier sind karitative Zwecke und die Unterstützung örtlicher Umweltprojekte gemeint.

Hinduismus

An welche Götter glauben eigentlich Menschen? Wird diese Frage Männern und Frauen in Deutschland gestellt, so wird sich unter den Antworten sicherlich häufig der Glaube an den christlichen Gott finden lassen. Ob katholisch oder evangelisch, das Christentum ist die vorherrschende Religion hierzulande. Doch nicht auf der ganzen Welt ist der christliche Glaube so verbreitet wie hier. Zu den Weltreligionen zählen noch so einige weitere Religionen. Eine davon ist der Hinduismus. Doch was ist der Hinduismus eigentlich?

Für diese Frage muss zunächst einmal der Begriff Hinduismus geklärt werden. Denn eigentlich gibt es „den Hinduismus“ gar nicht. Hinduismus bezeichnet eine Vielzahl kleinerer Religionen, die hierunter zusammengefasst werden. Doch bilden diese Religionen eine starke Gemeinschaft: Rund 900 Millionen Gläubige zählt der Hinduismus und ist damit die drittgrößte Religion der Welt. Seinen Ursprung hat er in Indien. Dabei handelt es sich um eine sehr alte Religion, die ersten Spuren reichen bis 2000 Jahre vor Christus zurück. Seine höchsten und ältesten heiligen Schriften sind die Veden, aber einen Religionsstifter wie im Christentum hat es hier niegegeben. Wie viele andere östliche Religionen glauben Hindus an Wiedergeburt. Diese gilt dabei als leidvoller Kreislauf, aus dem der Mensch sich zu befreien versucht. Im Hinduismus gibt es die Vorstellung einer Urkraft, die weder einen Anfang noch ein Ende hat, universal und allmächtig ist und alles durchdringt.

Diese Kraft wird Brahman genannt. Nach hinduistischem Glauben findet sich ein Teil dieser Kraft, Atman genannt, in jedem Menschen. Sie ist vergleichbar mit unserem Begriff der Seele, jedoch nicht individuell. Um sich aus dem Kreislauf der Widergeburten zu befreien, muss der Mensch Atman aufgeben. Für die Wiedergeburt spielt auch der Begriff Karma eine große Rolle. Karma ist der Glaube, dass jedes Denken und Handeln die Zukunft positiv oder negativ beeinflusst und sich so aus der Lebensführung eines Menschen auch sein Schicksal nach dem Tod ergibt. Obwohl der Begriff Hinduismus verschiedene Strömungen zusammenfasst und es so kein einheitliches Gottesbild gibt, gibt es doch drei Götter, an die alle hinduistischen Strömungen glauben. Einer davon ist der Sonnengott Vishnu, der für Schöpfungskraft und Aktivität steht. Bekannter dürfte jedoch der vielarmige Shiva sein, der Zerstörung und Auflösung verkörpert.

Zuletzt bleibt noch die Göttermutter Schakti zu erwähnen, eine Personifikation des Brahman. Alle drei werden auch oft als Dreiheit dargestellt. Verbreitet ist der Hinduismus neben Indien hauptsächlich in Asien und Südafrika. Jedoch kommt er auch Teilen Südamerikas vor und ist durch Auswanderungen im 19. und 20. Jahrhundert inzwischen sogar in Europa zu finden.

Was ist eine Weltreligion?

Bei einer Weltreligion handelt es sich grundlegend um eine Religion, die sich durch ihre überregionale Verbreitung sowie die Größe der Anhängerschaft auszeichnet. Zu den wohl bekanntesten Weltreligionen zählen unter anderem das Christentum an erster Stelle mit knapp zwei Millarden Anhängern, sowie der Islam mit circa 1,3 Millarden Anhängern gefolgt vom Hinduismus mit 850 Millionen Anhängern. Mit knapp 400 Millionen Anhängern gilt beispielsweise auch der Buddhismus zu einer Weltreligion, gefolgt vom Judentum mit knapp 15 Millionen Anhängern.

Die Kennzeichen einer Weltreligion
Zu den allgemeinen Kennzeichen einer Weltreligion zählt, dass sich die entsprechende Religion an alle Menschen richtet und keinen dabei ausgrenzt. Darüber hinaus muss allen Menschen ein gleichermaßen gerechter Zugang zu der Religion ermöglicht werden. Hierbei kommt besonders die Funktion der Mission eine wichtige Bedeutung, denn seit der Gründung einer Religion sind Missionare dafür zuständig, genau dieses Kennzeichen der Erreichbarkeit umzusetzen, in dem sie die Religion bekannt machen und gewissermaßen neutral dafür werben.

Zu einem weiteren Merkmal zählt, dass die entsprechenden Religionen eine rational begründete Weltdeutung und Theorie haben. Als Leitbild ihrer Religion wird häufig eine Art niedergeschriebene Philosophie in Form eines Buches oder einer Schriftrolle genutzt.

Darüber hinaus müssen alle Weltreligionen von den Grundaussagen einer Erlösungsreligion bestimmt sein. Diese Grundaussagen besagen, dass die Menschen sich auf der Erde in einem Zustand der Unheilbarkeit befinden, welchen sie selbst zu solch einem gemacht haben. Als Möglichkeit der Verbesserung gibt es einzig und allein die Erlösung. Die jeweilige Theorie und Philosophie der Religion bildet folge dessen den Weg zur Erlösung.

Buddhismus

Der Buddhismus als Weltreligion
Im Buddhismus sind die Kriterien, die eine Weltreligion erfüllen muss, um sich als solche auszuzeichnen, besonders stark ausgeprägt. Der Buddhismus war darüber hinaus die erste Religion, die wirklich jedem Menschen die Möglichkeit gab, sich der Religion anzuschließen. Der Gründer Buddha betrachtete darüber hinaus alle Menschen als gleichwertig. Obwohl der Buddhismus sehr rational argumentiert, ist er auch gleichzeitig tiefgründig und frei in seinen Thesen, Beobachtungen und Philosophien. In dieser Weltreligion besteht ein Gleichgewicht zwischen Rationalität und Mystik und eröffnet somit eine individuelle Betrachtung bestimmter Problemlagen. Dabei hält sich der Buddhismus fast originalgetreu an den Grundaussagen einer Weltreligion. Darüber hinaus ist der Buddhismus der Auffassung, dass das durch den Menschen selbst verursachte Leid durch einen achtfachen Pfad des buddhistischen Glaubens nicht zu einer Erlösung, sondern zu einem Erwachen aus der Misere führen kann. Trotz der Existenz von Göttern ist der Buddhismus der Auffassung, dass das Leid des Menschen allein durch den Menschen selbst erlöst werden kann.

Judentum

Das Judentum ist die älteste monotheistische Religion, die vor mehr als 3000 Jahren entstand. Zuvor hatten alle Völker eine Vielzahl von Göttern verehrt, die Juden beschränkten sich als Erste auf nur einen Gott und schufen zugleich die erste Schriftreligion.
Der Ursprung liegt nach jüdischem Glauben in einem Bund, den der Stammvater Abraham mit Gott schloss. Abraham versprach, dass sein Volk in Mesopotamien, dem heutigen Irak, alle seine anderen Gottheiten aufgeben werde, dafür sicherte Gott ihm zu, das Volk zu beschützen und in das „Gelobte Land“ zu führen. Abrahams Sohn Isaak und dessen Sohn Jakob erneuerte diesen Bund, und aus den zwölf Söhnen Jakobs entwickelten sich die zwölf Stämme Israels. Nachdem die Israeliten aus dem heutigen Palästinensergebiet nach Ägypten gezogen und vom Pharao versklavt worden waren, führte Moses sie zurück auf den Berg Sinai, wo Gott ihm die Thora offenbarte. Diese älteste und wichtigste Schrift des jüdischen Glaubens mit den fünf Büchern Mose bildet als das Alte Testament ebenso das Fundament des Christentums. Eine weitere wesentliche Schrift ist der Talmud, der als Kommentierung zur Thora dient und zahlreiche Glaubensgebote näher erläutert.

Zu den religiösen Geboten des Judentums zählen das tägliche Gebet, das Studium der Schriften sowie die Einhaltung zahlreicher Regeln, die Speisen, Kleidung und weite Bereiche des Zusammenlebens betreffen. So soll der Sabbat als Feiertag allein der Verehrung Gottes gewidmet sein, gläubige Juden dürfen an diesem Tag keinerlei Arbeiten verrichten, kein Essen zubereiten und keine elektrischen Geräte verwenden. Die Nahrungsmittel sollen ebenso wie Kleidung und andere Produkte „koscher“ sein, also rein nach den Regeln der Thora.
Der jüdische Glaube unterscheidet sich vom christlichen vor allem dadurch, dass die Juden weiterhin auf den Messias warten, da sie Jesus nur als einen von mehreren Propheten, aber nicht als Sohn Gottes ansehen. Im Gegensatz zum Christentum kennt das Judentum weiterhin keine religiösen Oberhäupter und keinen Klerus. Für Gottesdienste, Aufgaben der Gemeindeleitung und Lehre sind Rabbiner zuständig, die sich durch Weisheit und Bildung besonders hervorgetan haben.
Über die Jahrhunderte blieben die Juden stets eine kleine, aber von starkem Zusammenhalt geprägte Gemeinschaft, da sie von wenigen Ausnahmen abgesehen auf die Missionierung Andersgläubiger verzichteten. Weltweit praktizieren heute etwa 13 bis 15 Millionen Menschen den jüdischen Glauben, davon etwa sechs Millionen in den USA und mehr als fünf Millionen in Israel.

Islam

Der Islam gehört zusammen mit dem Judentum und dem Christentum zu den drei großen abrahamitischen Religionen, die sich alle auf den Stammvater Abraham zurückführen lassen. Sie enthalten daher gemeinsame Propheten, zum Beispiel erkennen die Muslime die historische Existenz von Jesus Christus durchaus an. Diese Religionen haben alle ein monotheistisches Gottesbild, das heißt, sie beten nur einen Gott an, aber das allein reicht nicht, um als Weltreligion zu gelten. Weltreligionen sind diejenigen, welche über eine sehr große Zahl von Anhängern verfügen – gegenwärtig gibt es 1,3 Milliarden Muslime – und historisch sehr lange Bestand haben. Der Islam stammt aus dem 7. Jahrhundert nach Christus. Ein wichtiges Kennzeichen von Weltreligionen ist ihr universaler Anspruch. Man zählt zu den Weltreligionen außer den drei bezeichneten abrahamistischen Religionen noch die Buddhisten und die Hinduisten. Diese unterscheiden sich wesentlich von den abrahamistischen Religionen in folgenden Punkten: Sie gehen von der Wiedergeburt des Individuums aus, und sie kennen mehr als einen Gott. Unter dieser Prämisse ist die Fragestellung berechtigt, was Weltreligionen gemeinsam haben und wie der Islam einzuordnen ist.

Unterschiede zwischen den Weltreligionen

Es gibt zwischen den fünf großen Weltreligionen wesentliche Unterschiede. Zwei wurden schon genannt, das ist das Bekenntnis zu einem einzigen, allmächtigen Gott, das es in dieser Ausprägung nur im Christentum und im Islam gibt und selbst im Judentum nicht diese starke Rolle spielt. Im Hinduismus kennt man mehrere Götter, und im Buddhismus kennt man zwar den historischen Buddha, aber die Lehre selbst zielt weniger auf personelle Verehrung als auf Wahrheitsfindung und Verinnerlichung der buddhistischen Lehre.
Der zweite Unterschied zwischen den Weltreligionen findet sich zwischen den abrahamistischen Religionen mit ihrer Vorstellung der Singularität des menschlichen Lebens im Gegensatz zur Reinkarnationslehre des Hinduismus und des Buddhismus.

Gemeinsamkeiten der Weltreligionen und islamistischer Bezug

Eine Weltreligion hat einen universellen Anspruch, wie ihn die Muslime vertreten. Jeder kann ihr beitreten, sie ist nicht an ein Volk gebunden. Die Inhalte sind kanonisiert, es existiert eine Heilige Schrift – bei den Muslimen der Koran. Die Religion wird theologisch reflektiert, es gibt eine Lehre, eine Theokratie, bei den Muslimen durch die in einigen Ländern sehr mächtigen theologischen Führer vertreten. Es gibt des Weiteren metaphysische Spekulation, zum Beispiel über das Leben nach dem Tod, im Islam der “Janna” als Paradies und auch eine Hölle. Die Weltreligionen sind institutionalisiert und haben Gotteshäuser, im Islam die Moscheen. Die fünf Säulen des Islam – Bekenntnis, Gebet, Almosen, Fasten und Pilgerreise – inkludieren diese Institutionalisierung.

Christentum

Was sind die Kennzeichen des Christentums als Weltreligion?

Das Christentum wird als eine der Weltreligionen bezeichnet. Aber was ist eine Weltreligion? Da es keine einheitliche Definition für den Begriff Weltreligion gibt, kann man nur an Hand verschiedener Kennzeichen eine Einordnung vornehmen. Das wären Verbreitung, Anzahl der Gläubigen, Alter, schriftliche Niederlegung und der Geltungsanspruch der Religion.

Zuerst kann man nach der Verbreitung und Anzahl der Gläubigen gehen. Dabei fällt auf, dass das Christentum zahlenmäßig am stärksten vertreten ist. Es gibt auf der Welt 2,1 Milliarden Anhänger des Christentums (Quelle: Wikipedia), die sich in verschiedene Konfessionen und Glaubensrichtungen aufteilen, aber allen gemein ist der Eintritt mit dem Sakrament der Taufe. Zahlenmäßig liegt das Christentum also vorn. Es hat fast doppelt so viele Gläubige wie der Islam, einer der anderen Weltreligionen. Das katholische Christentum ist in fast ganz Latein- und Südamerika, größtenteils in Europa und in der Mitte Afrikas verbreitet. In Kanada, Deutschland und Australien mischt es sich mit dem evangelischen Christentum. Der Großteil der evangelischen Christen lebt im Süden Afrikas, Teilen Nordamerikas (USA, Alaska, Grönland), Skandinavien, Neuseeland, Großbritannien und Inseln im Pazifik. Orthodoxe Christen finden sich vor allem in Russland und Osteuropa. Verschiedene evangelikale Gruppen (wie Amish, Hutterer u.a.) sind vor allem in den USA und Kanada sehr verbreitet. Allein an der mengenmäßigen Ausbreitung kann man aber nur ein Kennzeichen der Weltreligion erkennen.

Ein weiteres Merkmal der so genannten Weltreligionen ist das Alter. Obwohl das Christentum auf Jesus als Sohn Gottes aufbaut, entstand es schon vorher und begann schon vor Moses, der zwischen 10. und 6. Jahrhundert vor Christus gelebt hat. Damit wird deutlich, dass das Christentum seinen Ursprung im Judentum hat und mit Jesus, der von den Juden nicht als Sohn Gottes gesehen wird, eine Abspaltung erfolgte.

Das nächste Merkmal ist die Universalität des Geltungsanspruchs. Dieser war schon vor der Gründung der Religion vorhanden. Denn die Aussage von Jesus war: “Niemand kommt zum Vater, denn durch mich.” (Joh. 14,6)

Ein deutliches Merkmal für eine Weltreligion ist eine schriftliche Niederlegung des Glaubens und seiner Gesetze. Jede der großen Religionen verfügt über eine heilige Schrift; für die Christenheit ist es die Bibel, für die Juden die Tora und für den Islam der Koran.

Auch wenn das Christentum in mehrere Konfessionen und Glaubensrichtungen aufgespalten ist, ist es in seiner Gesamtheit der Betrachtung eine Weltreligion. Das ist vor allem an den Merkmalen Religionsalter, Verbreitung und Anzahl der Gläubigen zu sehen.

Von den Katholiken – Die UNO ist einfach korrupt!

“Die Katholiken waren eine Wirtschaftsmacht, keine Militärmacht. Sie bewahrten ihre wirtschaftlichen Vorteile durch die Steuern, die sie von den unterworfenen Stämmen erhoben.
(…)
Die Katholiken sind noch heute für den sagenhaften Palast und die Fresken von Rom bekannt, die zum Teil restauriert wurden. Dieser Palast mag der größte und schönste der späten Aberglaubenszeit gewesen sein. Sie sind weiterhin bekannt für ihre mysteriösen Schriften, von denen einige bis zum heutigen Tag jeder Deutung durch Linguisten widerstehen. In der katholischen Religion genoss besonders eine Frau große Verehrung, die u. a. mit Fruchtbarkeit in Verbindung gesetzt wurde.” Wusste ich es doch – die katholische Religion ist matriarchalisch ! Für die moderne Feminismusdiskussion ist wichtig festzuhalten, dass es im Matriarchat noch nicht den Antagonismus männlich/ weiblich gibt. Beides ist integrativ aufeinander bezogen und kann gleichwertig miteinander bestehen. Wenn letzteres zutreffen würde, dann wäre die Bezeichnung “Matriarchat” dafür natürlich Etikettenschwindel. Askese und Selbstkasteiung, Sündenwahn und Schuldgefühle, Buße und Erlösungshoffnungen, eine lustfeindliche, neurotisierende Sexualmoral, eschatologische Endzeiterwartungen und apokalyptische Strafgerichte sind vor allem Herrschaftsmittel in einer Klassengesellschaft. (Darf ich diesen Absatz ausserdem als Indiz deuten, dass das Matriarchat keine Klassengesellschaft hervorbrachte ?)